• Refraktive Chirurgie

    Die refraktive Chirugie hat sich dank der Lasertechnologie in den letzten zwanzig Jahren als Ergänzung zur Brille und Kontaktlinse durchgesetzt.



    Indikation zur refraktiven Chirurgie

    • grosse refraktive Seitendifferenzen
    • refraktive Probleme, die mit Brillen oder Kontaktlinsen nicht beseitigt werden können
    • Wiederherstellung nach Verletzungen
    • spezifische Aktivitäten am Arbeitsplatz oder in der Freizeit (Sport)
  • Häufigste Techniken der refraktiven Chirurgie
    • Laserchirurgie mittels Excimer-Laser
    • Implantation von künstlichen Linsen ins Auge ohne oder mit Entfernung der natürlichen Linse     
    • Implantation von Kustoffplättchen oder Ringen in die Hornhaut

     



    Möglichkeiten und Grenzen der refraktiven Chirurgie


    Bei Kurzsichtigkeit bis 8 Dioptrien bestehen gute Chancen für  eine befriedigende Korrektur mittels Excimer-Laser. Höhere Kurzsichtigkeiten über 8 Dioptrien können mittels Excimer-Laser meist nur teilweise korrigiert werden. Starke Kurzsichtigkeiten können mittels Implantation von Kunstlinsen korrigiert werden.

  • Bei Weitsichtigkeit bis 4 Dioptrien kann mittels Excimer-Laser mit guten Resultaten gerechnet werden. Bis maximal 6 Dioptrien Weitsichtigkeit kann mit befriedigenden
    Resultaten gerechnet werden.

    Hornhautverkrümmungen können mittels Excimer-Laser häufig zufriedenstellend behandelt werden.

    Die Alterssichtigkeit (Presbyopie) kann bis heute chirurgisch nur teilweise korrigiert werden, so dass nach dem 40. Altersjahr meistens eine zusätzliche Sehhilfe, wie eine Lesebrille, wieder akzeptiert werden muss.

  • Die refraktive Chirurgie kann ist kein Heilungsverfahren sondern eine Massnahme zur Korrektur von Sehproblemen, die üblicherweise mit Brillen oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Die Korrekturvorgabe entspricht dem aktuellen Zustand des Patienten. Das bedeutet, dass die refraktive Chirurgie zukünftige Aenderungen der Refraktion nicht behandeln kann. Bei zukünftigen Aenderungen kann allenfalls ein ergänzender, also ein neuer Eingriff zur weiteren Korrektur durchgeführt werden.
  • Ideale Voraussetzungen für einen Patienten in der refraktiven Chirurgie

    • Alter über 22 mit stabiler Korrektur in den letzten 3 Jahren.

    • Starke Motivation vieles ohne Brille oder Kontaktlinse erledigen zu können.

    • Bewusstsein des Patienten, dass das Resultat nach refraktiver Chirurgie statistischen Schwankungen unterliegt und nicht in jedem Fall die maximal denkbare Korrektur erzielt werden kann. Dies kann dazu führen, dass die meisten Aktivitäten ohne Brille oder Kontaktlinsen ohne Probleme ausgeführt werden können, jedoch manchmal eine Sehhilfe, wie Brille, als Ergänzung akzeptiert werden muss.

    • Bewusstsein des Patienten, dass nach dem 40. Altersjahr normalerweise auch bei normalem Auge die Nähe und die Ferne verschiedene Korrekturen erfordert. Es bestehen zwar Techniken um dieses Problem chirurgisch zu reduzieren. Diese Techniken ermöglichen jedoch bis heute nicht eine perfekte Sehleistung für Nähe und Ferne zu erzielen. Deshalb ist der Zufriedenheitsgrad von Patienten nach einer Presbyopie-Behandlung noch begrenzt. Das bedeutet die Bereitschaft nach dem 40. Altersjahr für gewisse Tätigkeiten wieder eine Sehhilfe, wie Lesebrille, zu akzeptieren.

    • Gute anatomische Voraussetzung der Augen in den Vorabklärungen, namentlich der Horhauttopographie und Hornhautdicke (Pachymetrie)
  • Excimer-Laserchirurgie Techniken und Wissenswertes

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